Verein Burg Rennenberg


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Satzung

Verein



Vorbemerkung


Die erste Vereinssatzung trat mit Gründung des Vereins am 29. November 1979 in Kraft und wurde am 26. Februar 1980 in das Vereinsregister eingetragen.
Eine überarbeitete und ergänzte Version der Satzung trat am 12.April 1986 in Kraft und wurde am 02. Juli 1986 ins Vereinsregister eingetragen. Diese Version bildet bis heute die Basis unserer Vereinsarbeit.

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S a t z u n g

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen "Verein Burg Rennenberg e.V."
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Linz.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, indem er dem landschafts- und Denkmalschutz dient,
insbesondere
---- die Burgruine Rennenberg (Linz) vor dem weiteren Verfall bewahrt,
---- im Rahmen von Erkenntnissen und Möglichkeiten Rekonstruktionen auf dem Burggelände durchführt,
---- Erkenntnisse über die Geschichte und bauliche Struktur der Burg gewinnt und
---- Versammlungen, Vorträge, Veranstaltungen durchführt.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3a Mitgliedschaft
(1) Der Verein kennt 2 Arten der Mitgliedschaft
---- aktives Mitglied
---- förderndes Mitglied
(2) Aktives Mitglied
ist ein stimmberechtigtes Mitglied, das sich verpflichtet hat, durch Arbeitsleistung und persönlichen Einsatz die Ziele des Vereins gemäß § 2 aktiv zu verfolgen
(3) Förderndes Mitglied
ist ein nicht stimmberechtigtes Mitglied, das ideell und finanziell den Verein unterstützt.

§ 3b Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden.
Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf, die Anschrift und die Art der Mitgliedschaft (§ 3a) des Antragstellers enthalten.
(2) Bei Ablehnung des Antrags kann der Bewerber innerhalb eines Monats schriftlich beim Vorschriftlich Einspruch einlegen, über den die nächste ordentliche Mitentscheidet.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
---- mit dem Tod des Mitglieds,
---- durch freiwilligen Austritt,
---- durch Ausschluss aus dem Verein.
(1) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
Er ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.
(2) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es
---- trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist,
---- gegen die Vereinssatzung und -interessen verstoßen hat.
Der Ausschluss ist dem Mitglied mit eingeschriebenem Brief mitzuteilen. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu.
Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Empfang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Einlegung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Berufungsentscheidung einzuberufen.
(3) Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverältnis unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Gebühren, Umlagen, Sach- oder Geldspenden ist ausgeschlossen.


§ 5 Mitgliederbeiträge
(1) Von aktiven Mitgliedern können Aufnahmegebühr und Umlagen erhoben werden. Jedes aktive Mitglied zahlt einen Beitrag.
(2) Jedes Fördermitglied zahlt einen Mindestbeitrag und unterstützt den Verein durch Spenden.
(3) Die Höhe der Aufnahmegebühr, Art und Höhe der Umlagen und des Jahresbeitrages für aktive sowie fördernde Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
(4) Die Einnahmen aus den Gebühren, Umlagen und Beiträgen dienen zur Bestreitung von Auslagen, die nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

(1) der Vorstand,
(2) die Mitgliederversammlung.

§ 7 Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:
---- 1. Vorsitzender,
---- 2. Vorsitzender,
---- Schatzmeister,
---- Schriftführer.
((2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich gemäß § 26 BGB durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten.

§ 8 Die Zuständigkeit des Vorstands
(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
1. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;
2. Einberufung der Mitgliederversammlung;
3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
4. Erstellung eines Jahresberichtes;
5. Verwaltung des Vermögens einschließlich der Erstellung eines Kassenberichts;
6. Berufung von Beauftragten zur Betreuung von Fachgebieten;
7. Aufstellung von Richtlinien bzw. Aufgabenkatalogen für sich und für die Beauftragten;
8. Beschlussfassung über Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft;
9. Festlegung der Vorgehensweise für erforderliche Arbeiten im Sinne des § 2 dieser Satzung.
(2) Für Rechtsgeschäfte, die einen durch die Mitgliederversammlung festgelegten Betrag übersteigen, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung einzuholen.
(3) Die Tätigkeit des Vorstands ist ehrenamtlich.

§ 9 Amtsdauer des Vorstands
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur aktive Vereinsmitglieder.
(2) Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wird dieses durch Nachwahl bei der nächsten Mitgliederversammlung ersetzt. Die Amtszeit nachgewählter Mitglieder endet mit dem Ende der Amtsperiode des Vorstandes.

§ 10 Beschlussfassung des Vorstands
(1) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
(3) Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende.
(4) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
(5) Die Beschlüsse des Vorstands sind in einem Protokoll zusammenzufassen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungergebnis enthalten.
(6) Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Angelegenheit erklären.

§ 11 Die Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes aktive Mitglied eine Stimme.
(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands, des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer sowie für die Entlastung des Vorstands;
2. Festsetzung der Höhe der Aufnahmegebühren, Art und Höhe der Umlagen, der Jahresbeiträge und deren Fälligkeitstermine;
3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sowie Nachwahl von Vorstandsmitgliedern und Wahl der zwei Kassenprüfer;
4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands.
(3) In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen/Weisungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.


§ 12 Die Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugestellt, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Dienststelle/Privatanschrift gerichtet ist.
(2) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§ 13 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied, geleitet.
(2) Bei Wahlen geht die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion auf einen Wahlleiter über. Der Wahlleiter wird auf Zuruf vorgeschlagen und mit einfacher Mehrheit gewählt.
(3) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.
(4) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der aktiven Mitglieder anwesend ist.
(6) Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen aktiven Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(7) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.
(8) Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die geplante Satzungsänderung muss mit der zugestellten Tagesordnung bekannt gegeben worden sein.
(9) Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit einer 2/3 Mehrheit der aktiven Mitglieder beschlossen werden.
(10) Für Wahlen gilt: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
(11) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
Ort und Zeitpunkt der Versammlung, Versammlungsleiter, Zahl der erschienenen aktiven Mitglieder, Tagesordnung, einzelne Abstimmungsergebnisse und Art der Abstimmung.
Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut anzugeben.

§ 14 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
(1) Jedes aktive Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten (außer Satzungsänderungen) nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
(2) Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist ein Viertel der abgegebenen gültigen Ja-Stimmen erforderlich.

§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlung
(1) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 25 % der aktiven Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
(2) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 11,12,13 und 14 entsprechend.

§ 16 Kassenprüfer
(1)Die Kassen und Buchungen sind von den beiden gewählten Kassenprüfern mehrmals im Jahr sachlich und formal zu prüfen.
(2) Über die Kassenprüfungen sind Niederschriften zu fertigen und von den Prüfern zu unterzeichnen.
(3) Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt.

§ 17 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins Burg Rennenberg e.V. kann nur auf einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Für die Auflösung ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden aktiven Mitglieder erforderlich.
(3) Die Abstimmung ist geheim durchzuführen, sie kann auch in Briefform durchgeführt werden.(4) Das Vermögen des Vereins geht nach Auflösung und Abwicklung aller Verbindlichkeiten auf den "Deutschen Burgenverein e.V" oder eine andere gemeinnützige Vereinigung über. Die Abwicklung obliegt dem letzten Vorstand.

§ 18 Haftungsausschluss
Der Verein übernimmt gegenüber seinen Mitgliedern, deren Gästen oder deren Angehörigen keinerlei Haftung.

§ 19 Inkrafttreten der Satzung
Die Satzung tritt am 12.4.1986 in Kraft.



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